Heinz
Mack (*1931 Lollar, Hessen, D, lebt in Mönchengladbach, D) ist einer
der bedeutenden deutschen Bildhauer nach 1945.
Seine
Große Stele nimmt in ihrem Grundriss auf den Mercedes-Stern
Bezug und ist vor allem ein Medium, um die wechselnden
Lichtverhältnisse plastisch zur Erscheinung zu bringen.
Bei
der Gestaltung der Skulptur war Heinz Mack auf formale Einfachheit bedacht.
Die senkrechte Linie bildet die Grundform der Stele, die wie ein Strich
die Landschaft zerteilt. Die Transformation vom
Dreieck zum Stern, welche sich von unten nach oben vollzieht
und eine Verjüngung der Silhouette bewirkt, erstreckt sich über
sechs Phasen. Die
gleichschenklige Dreiecksform am Sockel erfährt ihre Modifikation
durch das fünfmalige Einknicken der Seiten.
Die
Oberfläche der Stele besteht aus poliertem Edelstahl, wodurch das
Tageslicht reflektiert wird und die Stele bei starker Sonneneinstrahlung
wie ein Lichtpfeil erscheint. Auf Augenhöhe wird man die nahe gelegenen
Gebäude entdecken, blickt man in die Höhe, bricht sich in
den Seiten des Dreikreuzes das Blau des Himmels, und an trüben
Tagen scheint die Stele in das Grau der Wolken einzutauchen. Je nach
Sonnenstand und Wetterverhältnissen verändert sich ihr Charakter.
Obwohl
die Oberfläche keine eigene Farbigkeit besitzt, wird der Betrachter
erfahren, dass die ganze Palette der Spektralfarben potenziell enthalten
ist.