Stéphane
Dafflon (*1972 Neyruz, CH, lebt in Paris, F, und Lausanne, CH) gehört
zu einer Generation jüngerer Künstler, deren ungegenständliches
Formenvokabular sich auf historische Positionen der abstrakten geometrischen
Kunst bezieht.
Diese
Vorbilder verknüpft der Künstler mit dem universellen Repertoire
an Zeichen und Codes aus dem Bereich der visuellen Kultur sowie mit
architektonischen bzw. räumlichen Fragestellungen.
Bekannt wurde Dafflon durch seine großformatigen Wandmalereien,
deren repetitive Muster sich vor allem durch den Rückgriff auf
die Produktionsmethoden und Ästhetiken der Gebrauchsgrafik oder
auch des Industriedesign speisen.
Für
das Mercedes-Benz Center hat der Künstler seine bislang größte
Wandmalerei konzipiert, die auf einer Abfolge von zehn Farben basiert,
von Blau über Grün und Gelb zu Rot, und sich als eine Art
plastisch erscheinender Regenbogen entfaltet.