Mark
di Suveros Arbeiten thematisieren das Moment der Bewegung
in einem zeichenhaften, symbolischen Sinn. Im Gegensatz zu
ihrer faktischen Statik und zentrierten Ruhe erwecken seine
Skulpturen die Vorstellung, Träger dynamischer
Ausdruckskräfte zu sein, die aktiv
in den umgebenden Raum ausgreifen. Der vorherrschende
Eindruck ist der einer nur latenten, imaginären Beweglichkeit,
auch wenn es gelegentlich bewegliche Teile an seinen Skulpturen
gibt.
einfache Ordnungen, Offenheit, Zugänglichkeit und Transparenz
Mitte
der 60er Jahre tauscht der Bildhauer das Atelier und den Galerieraum
gegen den städtischen und natürlichen
Freiraum. Seine aus Bauholz, Metallstützen und T-Trägern
gebauten Skulpturen sind nun von monumentaler
Präsenz. Für seine frühen wie für die aktuellen Arbeiten
gilt, dass ihre einfachen Ordnungen,
ihre Offenheit, ihre Zugänglichkeit und Transparenz den Betrachter
animieren, sie physisch zu erobern.
Man möchte unter ihnen hindurch und um sie herum gehen, an
ihnen emporblicken oder sie von Ferne in ihren immateriellen
Verspannungen mit dem jeweils sie umgebenden Raum erleben.
gegen
die Zweckrationalität
Die
Dynamik seiner Arbeiten richtet sich gegen
die Zweckformen unserer Lebenswelt, gegen den "rechten
Winkel". Die individuelle Gestalt seiner Skulpturen wendet
sich gegen die Zweckrationalität unseres
großstädtischen
Gefüges.