Der
Schwerpunkt der 1977 begründeten Daimler Kunst Sammlung, die mittlerweile
rund 1300 Arbeiten umfasst, liegt im Bereich einer abstrakt-konstruktiven,
konzeptuellen oder minimalistischen Bildauffassung.
inhaltliche
Ausrichtung
Diese
inhaltliche Ausrichtung folgte zunächst der Kunstentwicklung in der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Raum Stuttgart und in Süddeutschland,
erweiterte sich aber rasch in Anknüpfung an verwandte deutsche, schweizerische
und europäische, schließlich internationale Positionen einer nicht-expressiven
Bildkunst.
Diese
Ausrichtung wird weiterverfolgt und sukzessive um beispielhafte Werke
aus dem Bereich neuer Medien erweitert.
gewachsener
Teil des gesellschaftlichen Selbstverständnisses
Der
gesamte Bestand der Sammlung ist an den verschiedenen Standorten des
Unternehmens - teils ständig, teils nach Anmeldung - den Mitarbeitern
sowie für angemeldete Führungen öffentlich
zugänglich.
Die
Sammlung spiegelt hinsichtlich ihrer Qualität wie auch ihrer Präsenz
bei den Mitarbeiter/innen, dass das Engagement
für die Kunst ein gewachsener Teil des gesellschaftlichen Selbstverständnisses
und des kulturellen Profils des Unternehmens darstellt.
Internationalisierung
Internationalisierung
und Globalisierung des Unternehmens wirken sich in einer verstärkten
Mobilität der Sammlung sowie partiell hinsichtlich der langfristigen
Konzeption der Sammlung aus, die verstärkt internationale
Positionen einbezieht.
Diese
folgen der abstrakt-minimalistischen Grundausrichtung
der Sammlung. Die Verbindungen des Unternehmens zu den USA,
zu Japan und Südafrika finden im Profil und in den Aktivitäten der
Daimler Kunst Sammlung ihren Niederschlag.
unternehmensinterne
Prozesse
Internationalisierung
und Globalisierung sind aber auch eine Herausforderung
an unternehmensinterne Prozesse, an denen die Sammlung verstärkt
partizipiert. Im gegenseitigen Austausch von Wissen und Können profitieren
beide Seiten:
Die Kompetenzen künstlerischen Handelns
z.B. in den Feldern Globalisierung, Identität und Wertedefinition
können das Spektrum der Problemlösungsmöglichkeiten
innerhalb des Unternehmens erweitern und um alternative Lösungswege
und verstärkte Einbeziehung ‚weicher' Faktoren bereichern.