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for South African Culture
  
     
   

 

 


   
   

 



 


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Award 2005 for South African Poetry
Gabeba Baderoon

Award 2005 for South African Choreography
Sbo Ndaba

Ausstellungsansicht zum Award for South African Architecture 2007
im Daimler Contemporary

Daimler hat 1999 den Mercedes-Benz Award for South African Culture ins Leben gerufen und damit den bis heute bedeutendsten Kulturpreis des Landes begründet. Der Award ermöglicht jungen südafrikanischen Kulturschaffenden (einzige Bedingung für die Nominierung: unter 40 Jahre) einen ersten Auftritt im internationalen Kontext sowie große Präsentationen im eigenen Land.

Der Preis wird jährlich in einer anderen Sparte vergeben, seit 2000 waren dies: Kunst, Jazz, Skulptur, Choreographie, Fotografie, Poesie, Architektur, es werden folgen Kunst im öffentlichen Raum und Fashion Design. Insgesamt rund 80 Nominees waren in das Auswahlverfahren einbezogen, bis 2010 werden die dann rund 100 Nomierten der diversen Sparten den wesentlichen Teil südafrikanischer Kunst und Kultur im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts repräsentieren.


Preisverleihung 2003 im Museum Africa, Johannesburg

In allen Sparten wurde jeweils im ersten Schritt eine Vorjury mit jeweils 10 Vertretern des Fachgebiets zusammengerufen, diese Jury repräsentierte alle Facetten Südafrikas (die verschiedenen Provinzen, schwarz/weiß, männlich/ weiblich etc.). Diese Vorjury bestimmte die jeweils 8 bis 10 Nominees (wenn es Doppelungen in der Nennung gab, reduzierte sich die Zahl). In einem nächsten Schritt wurde eine öffentliche Präsentation eingerichtet und eine sowohl lokal wie international besetzte, zweite Jury ermittelte den Preisträger. In allen Sparten konnte so bestens vernetzt und auf höchstem Niveau gearbeitet werden.


Kay Hassan in seinem Atelier


Erstmals verliehen wurde der Award im Jahre 2000 an den Johannesburger Künstler Kay Hassan. Im Jahr 2001 ging der Award an den Jazz-Musiker Themba Mkhize und 2002 als Award for South African Sculpture an die Künstlerin Jane Alexander.
Die eindrucksvollen Skulpturen und Fotos von Jane Alexander sind im Daimler Contemporary am Potsdamer Platz Berlin ebenso vorgestellt worden wie die großformatigen Collagen, Videos und Installationen von Kay Hassan.

 
 


 

 
 

Award 2000 for South African Art
Kay Hassan

 

Award 2000 for South African Jazz
Themba Mkhize

 

Award 2004 for South African Photography
Guy Tillim

 

Award 2002 for South African Sculpture, Jane Alexander
Vortrag von Marilyn Martin, Direktorin der Capetown National Gallery
in der Ausstellung Daimler Contemporary

 

2003 wurde der Award an die Choreographin Sbo Ndaba verliehen,
2004 erhielt der Guy Tillim den Award für zeitgenössische Fotografie. S
eine Ausstellungspremiere war in Berlin - seither hat er eine internationale Karriere gemacht, mit großen Präsentationen u.a. auf der Biennale Sao Paulo 2006 und auf der Dokumenta Kassel 2007.

Im Jahre 2005 nahm Gabeba Baderoon den DC Award for South African Poetry entgegen, verbunden mit einer Lesung in Berlin und einer Publikation.

Der Award des Jahres 2007 im Bereich Architektur ging an den in Kapstadt lebenden Architekten Heinrich Wolff . Alle Preisträger waren jeweils nach Deutschland eingeladen, daran schlossen sich Auftritte bzw. Ausstellungen in verschiedenen Städten Südafrikas an. Eine erste umfangreiche Publikation bzw. CD ist Teil des Preises.

Im Rahmen der Ausstellung zum Award for South African Architecture wurden im Daimler Contemporary am Potsdamer Platz Berlin die acht nominierten Architekten bzw. Architekturbüros aus den verschiedenen Provinzen Südafrikas mit ihren wichtigsten Projekten vorgestellt, es folgen umfassende Ausstellungen in Südafrika.

Eine Sonderpräsentation war dem Preisträger Heinrich Wolff gewidmet, der im Februar 2007 in Pretoria von einer international besetzten Jury aus einer Präsentation der Nominees heraus benannt wurde. Separate Kataloge zu den acht Nominierten Architekten sowie zum Werk des Preisträgers begleiteten die Ausstellungen.

Bis 2010 folgen die Themen ‚Kunstprojekte für öffentliche Räume' und Modedesign.

Market Place Museum Africa, Johannesburg

In Planung ist derzeit eine große Präsentation aller dann rund 100 seit 2000 nominierten Kulturschaffenden in Pretoria und Berlin anlässlich der Fußball-WM in Südafrika. Der Award versteht sich nicht als Ehrung verdienstvoller, abgeschlossener Werke. In die Zukunft weisende Projekte, genuine Ausdrucksformen sollen ausgezeichnet und auf diese Weise unterstützt und gefördert werden.

 

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