Sammlung Daimler
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Guy Tillim, Südafrika

 

Daimler Award for South African Photography 2004


Mercedes-Benz Museum
Stuttgart Untertürkheim

7. - 9. Mai 2004

Daimler Contemporary
17. Juni - 22. August 2004

Jahresübersicht

   
 

Ausstellungsinformation


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zum Werk Guy Tillims


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Pressebilder und Katalogtext
   
 

Der Daimler Award für südafrikanische Fotografie 2004 geht an den Fotografen Guy Tillim. Tillim ist für seine sensiblen und kritischen Aufnahmen ausgezeichnet worden. Sein Werk umfaßt Porträts, Fotografien politischer Krisenherde in Afrika sowie urbane fotografischer Recherchen.

Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit arbeitet der 41-Jährige seit 1986 auch als Reportagefotograf für nationale und internationale Medien. Mit Tillims Auszeichnung bestätigt der Daimler Award seine Aufgabe als Forum engagierter ästhetischer Positionen. Seine Bedeutung erhält der Preis durch die Ausrichtung einer großen Ausstellung und die Produktion eines umfassenden Katalogs.

   
   


Kunhinga, Angola
February 2002

 

 

   
 

 

Gemäß dem Urteil der Jury geht Tillim weit über die konventionelle Kriegsfotografie hinaus. "Er hat eine kreative und poetische Stimme. Wenngleich er auf klassische Weise arbeitet, sind seine Bilder doch offen für eine Vielzahl von Deutungen. Sie sind nicht nur Zeugnis einer ausgefeilten Kenntnis technischer Finessen wie dem Spiel mit Schwarz-Weiß-Kontrasten, Farbe und Licht, sondern offenbaren eine Intimität, die dem Betrachter einen ganz besonderen Zugang zum dargestellten Sujet ermöglicht. In Tillims Arbeiten kommen eine Spannung, eine Schärfe und eine ständige Suche zum Ausdruck, die ihn als außergewöhnlichen Fotografen auszeichnen", so die Begründung der Jury.

   
   


Luanda, Angola November 2001

 

   
 

Den Kern seiner Arbeiten für die Ausstellung bei Daimlerumschreibt Tillim folgendermaßen: "Jahrzehntelang wurde der afrikanische Konflikt auf kolonialer Ebene ausgetragen. Jetzt verändern sich die Rahmenbedingungen in dem Maße, in dem die Macht von der kolonialen auf die postkoloniale und moderne Gesellschaft übergeht. Die Gründe für diese Konflikte sind vielschichtig und die Motive der verschiedenen, in Bürgerkriege verwickelten Gruppierungen sind schwer nachvollziehbar. Zerstörte Landschaften legen Zeugnis von diesen Kriegen ab. Gleichzeitig befinden sich zahlreiche unzerstörte Gegenden in einem Prozess der Veränderung und sind in einem Übergangsstadium. Sie werden fortbestehen, aber die Narben, die sie davongetragen haben, bleiben sichtbar."

   
   

Democratic Republic of Congo
Dec 2002 - Jan 2003

 

 

   
 

Guy Tillim wurde 1962 in Johannesburg geboren. 1985 hat er sein Wirtschaftsdiplom an der Universität Kapstadt abgeschlossen und seine fotografischeTätigkeit begonnen. Tillim zählt heute zu den interessantesten Fotokünstlern Südafrikas. Sein Werk umfasst Porträts, Fotografien politischer Krisenherde in Afrika sowie urbane fotografische Recherchen. Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit arbeitet der 41-Jährige seit 1986 auch als Reportagefotograf für nationale und internationale Medien.

Guy Tillim's Fotos sind in nationalen und internationalen Ausstellungen südafrikanischer Kunst vorgestellt worden, so u.a. zweimal in Berlin: "Schwarz Weiß", Neue Gesellschaft für Bildende Kunst 1991, und in "Colours. Kunst aus Südafrika" 1996 im Haus der Kulturen der Welt. Die South African National Gallery in Kapstadt hat den Künstler 1990 für eine Fotoserie über die Transkei beauftragt, 2001 wurde an diesem wichtigsten Ort für zeitgenössische Kunst in Südafrika seine Fotoserie über Kuito, Angola, in einer Einzelausstellung vorgestellt, die anschließend in Paris anlässlich des an Tillim verliehenen Prix SCAM zu sehen war.

   
   

Sierra Leone
June 2001

 

   
 
Einen Durchbruch für die künstlerische des Werkes von Guy Tillim bedeuteten im Jahre 2003 die Einzelausstellungen in den Galerien Michael Stevenson Contemporary (Kunhinga Portraits) und Brendan Bell-Roberts (Departure) in Kapstadt.

> Renate Wiehager zum Werk Guy Tillims

> Vollständiger Pressetext zum Download

   
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