Sammlung Daimler
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Werke zeitgenössischer Kunst aus der Daimler Kunst Sammlung - Ein umfassendes Porträt der Unternehmenssammlung

The Detroit Institute of Arts
29. Oktober
2003 -
18. Januar 2004


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Erstmalig ist mit dieser Ausstellung ein umfassendes Portrait der Unternehmenssammlung in den USA zu sehen. Ausgehend von repräsentativen Werkgruppen der konkreten und konstruktiven Kunst, von minimalistischen und konzeptuellen Positionen bis zu jüngsten Tendenzen der internationalen Kunst spiegelt die 1977 gegründete Sammlung die wichtigsten Entwicklungen der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert.

 

Die Ausstellung versammelt Malerei, Skulptur, Fotografie und Videokunst in thematischen, dabei Generationen und Klassifizierungen übergreifenden Gruppierungen.


Ausstellungsansicht, v.l.: Michael Zahn; Untitled (Menu with Sub-Menu), 2002 Eckhard Schene; Trophy III/69, 1969 Franz Erhard Walther; Block Blau, 1993Daniel Buren; Ein Tanz mit einem Quadrat, N° 47C, 1989 Robert Ryman; Ohne Titel, 1969
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Seit der Gründung der Sammlung im Jahr 1977 ist der Bestand auf etwa 1.200 Werke von rund 300 deutschen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern angewachsen.

Die Sammlung repräsentiert ein bedeutendes Spektrum wichtiger Kunstentwicklungen und Bildideen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein. Sie umfasst darüber hinaus rund dreißig große Skulpturen für öffentliche Plätze.

   
   


Josef Albers
Change Directions; 1942
60 x 74,5 cm



Ugo Rondinone
Nr. 214 VIERUNDZWANZIGSTERJULIZWEITAUSEND; 2000

200 cm

Simone Westerwinter
aus: 60 Namensaquarelle, 2001
50 x 75 cm


Das frühe Interesse galt den Künstlern aus dem süddeutschen Raum, daraus hervorgehend den konstruktiven und konkreten Tendenzen, Minimalismus und Zero: allen gemeinsam war das künstlerisch motivierte Interesse an einem interdisziplinären Dialog zwischen bildender Kunst, funktionalem Produktdesign, Architektur und Graphikdesign in der Nachfolge des Bauhauses.

Dieser Ausrichtung an einem forschenden künstlerischen Denken ist die Daimler Kunst Sammlung bis heute verpflichtet, ein Denken, das sich auch stets dem Menschen, seiner Phantasie und Innovationskraft gewidmet hat.

Die zeitgenössische internationale Kunst ist mit renommierten Namen und Nachwuchskünstlern vertreten, die als Fortführung abstrakt-minimalistischer Positionen gelesen werden können. Künstler der klassischen Moderne und der Avantgarde der 60er / 70er Jahre - wie Josef Albers, Daniel Buren, François Morellet, Gottfried Honegger, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Richard Artschwager, oder Robert Ryman - stehen neben jungen Künstler/innen wie Doug Aitken, John M Armleder, Cor Dera, Sylvie Fleury, Isabell Heimerdinger, Gerold Miller, Kirsten Mosher, Ugo Rondinone, Karin Sander, Pietro Sanguineti, Simone Westerwinter oder Georg Winter.

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