Sammlung Daimler
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Sieben Stücke für einen Raum

 

 

Andreas Schmid
Peter Haimerl
Philippe Parreno
Are You Meaning Company
Katja Davar
Auke de Vries

   
 

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Andreas Schmid

   
 

 

   
   

Schmids künstlerische Arbeit gestaltet sich hauptsächlich situativ und temporär. Er bearbeitet vorhandene Räume als transitive Orte, als Orte des Übergangs zwischen Außen- und Innenwahrnehmung, die sich mit der Bewegung des Betrachters im Raum entfalten.


Partitur für DCC, 2002 16 Takte für 16 Lichtlinien
Technik: SØRENSEN Produktentwicklung

Schmids Arbeit kann als performativ bezeichnet werden, da sie auf Möglichkeiten abzielt, nicht nur die gegebenen architektonischen Strukturen zu beschreiben, sondern die dahinter verborgenen und dennoch latent vorhandenen Räume sichtbar zu machen. Für deren Interpretation, oder wie Schmid es nennt, deren "Verstärkung", arbeitet er vor allem mit Linien, die ausgespannt oder geklebt, gezeichnet, gemalt, geschnitten oder gelegt werden.
Der Künstler verleiht damit den zeichnerisch bearbeiteten Räumen - jenseits ihrer Funktionalität als Foyer, Passage oder öffentlichem Platz bzw. ihrer Dysfunktionalität als Industriebrache - einen autonomen, energetisch aktiven Zustand.


Andreas Schmid, Shanghai Red, Fotografie; 1998

   
 
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