Sammlung Daimler
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Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz Publikationen

Sieben Stücke für einen Raum

 

 

Andreas Schmid
Peter Haimerl
Philippe Parreno
Are You Meaning Company
Katja Davar
Auke de Vries

   
 

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Katja Davar

   
 

 

   
   

Katja Davar begreift den virtuellen Raum, wie er sich in den gerechneten Animationen von Computerspielen konstruiert, auch als ein relationales, netzartiges Gewebe. Statt sich jedoch in einer Faszination für die Technologie und deren Möglichkeiten zu verlieren, bricht die Künstlerin den verführerischen Illusionismus der virtuellen Welt durch beabsichtigte Störungen. Ihre Videoanimationen bevölkern technomorphe Lebewesen oder anthropomorphe Vehikel, die sich in stupiden Wiederholungen bewegen und dabei Aufschluss über ihre Herstellungsweisen vermitteln.


Katja Davar, Remote Host, 2001, Videoanimation/Stills, Dauer 1:28 min

Ihre Stickbilder entstehen im Rückgriff auf Schalttafeln, Diagramme und Isometrien, deren sinnstiftende Strukturen durch gegenseitige Überlagerungen zu Leerformeln einer "brave new world" gerinnen. Katja Davar pflegt in ihren Arbeiten einen ironischen Skeptizismus, der den Computer als zeitgemäßes Werkzeug zur Konstruktion räumlicher Vorstellungen und authentischer Bewegung in Echtzeit einführt. Dabei erscheint er im historischen Vergleich nicht besser als jede andere Maschine, mittels der der Mensch seinen Entwürfen von Welt bisher Gestalt verlieh.


   
 
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