Sammlung Daimler
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Minimalism and After

 

Februar 2002
Neuerwerbungen

Douwe Jan Bakker
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Eckhard Schene

   
 

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Jan van der Ploeg
   
   
   

 

Jan van der Ploeg
*1959 in Amsterdam/NL

Wallpainting
2002 Dispersionsfarbe, Dimensionen variabel

Seit 1997 verwendet Jan van der Ploeg für seine Malerei das "Grip". Das Motiv ist ein Readymade, dessen Form sich von den Handeingriffen der Umzugskartons herleitet. Für den Künstler ist wesentlich, daß es sich um eine alltägliche Form handelt, die er ohne Veränderung in den Kontext der Malerei überführen kann.

Grip ist der alleinige Ausgangspunkt, das Modul, das van der Ploeg je nach den vorgefundenen architektonischen Vorgaben in seinen Wandmalereien variiert. Für seine Arbeiten hat der Künstler ein eigenes Farbvokabular entwickelt, das aus Schwarz, Weiß und damit kontrastierenden Tönen wie Pink oder Orange besteht. Aus der Kombination verschiedener Farbflächen in exakt abgestimmten Maßverhältnissen entsteht eine bemerkenswerte Plastizität. Die Farben scheinen nicht in einer planen Fläche eingebettet zu liegen, sondern entwickeln ein den umliegenden Raum in seiner Wahrnehmung nicht veränderndes, aber einbeziehendes Volumen.

Die Vielfalt der von van der Ploeg gefundenen Variationsmöglichkeiten scheint unerschöpflich. Jede Wandmalerei unterscheidet sich in Farbwahl, Größe, Bildausschnitt sowie in Kombination der Grips. Je nach dem, können sie ornamental, räumlich, flach oder durch ihre längliche Form dynamisch wirken. Die Grips verbinden Malerei, Skulptur, System und Serialität. In ihrem Zusammenwirken fügen sie sich in den Alltag ein, haben eine Funktion als Zeichen, Ornament oder malerischer Illusion. Die Grips sind ein Mittel der Gestaltung, das formale Reduktion und gleichzeitig unerschöpfliche Variationen ermöglicht.

Untitled (GRIP)
2001 Acryl auf Leinwand, 26 x 44 cm, Verso sign.

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Veranstaltungstermine Künstlergespräche und Lesungen

Führungen jeweils Mittwoch, 18 Uhr; Gruppen nach telefonischer Vereinbarung