Sammlung Daimler
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Minimalism and After

 

Februar 2002
Neuerwerbungen

Douwe Jan Bakker
Greg Bogin
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Martin Gerwers
John Nixon

Jan van der Ploeg
Eckhard Schene

   
 

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Gerold Miller
   
   
   


Gerold Miller
*1961 in Altshausen/D

hard:edged 29
2001 Aluminium, Lack, 260 x 285 x 10 cm, Verso sign.

Gerold Miller widmet sich der Frage von Bildlichkeit im Grenzbereich von Skulptur, plastischem Objekt, umgrenzter Wandfläche und skulptural-bildhaft definiertem Raum als Bildträger. Hard:edged adaptiert den Namen der minimalistischen "hard edge" Malerei mit Vertretern wie Ellsworth Kelly, die in ihren Gemälden äußerste formale Ökonomie, Perfektion des Farbauftrags und volle Leuchtkraft der Farben suchten.

Millers Arbeiten entstehen aus einem nicht mehr weiter reduzierbaren Einsatz von Form und Farbe. Referenzlos sind sie weder Anspielungen auf etwas, noch lösen sie Assoziationen aus. Dennoch befassen sie sich explizit mit Fragen der Bildlichkeit. Sie erfüllen diese Kriterien in einem konzeptuellen Sinn, der bereits die Idee als Werk versteht. Der Betrachter erhält vom Künstler außer den 'Rahmenbedingungen' nichts Greifbares, das ihm zur Bildfindung dienen kann.

Für Miller übernehmen die hard:edged Arbeiten eine weitere Funktion. So wie sie Raum ausgrenzen, definieren sie ein isoliertes Zentrum und bezeichnen in der visuellen Vielfalt ein eigenes räumliches wie zeitliches Territorium. Sie focussieren offene Räume, wie man sie in Berlin noch oft sieht: Brachland, weder geordnet, strukturiert noch 'kultiviert', das aber inmitten einer realen Urbanität liegt. Hard:edged setzt Zäsuren, indem es kulturelle Freiräume oder Leerstellen kennzeichnet und sie als visuelle sowie mentale Räume auszeichnet, in denen Projektionen möglich sind, ohne daß sie realisiert werden müssen.

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Veranstaltungstermine Künstlergespräche und Lesungen

Führungen jeweils Mittwoch, 18 Uhr; Gruppen nach telefonischer Vereinbarung