Jean
Tinguely
Do-it-yourself-sculpture, 1961
Gebaut von Henk Peeters nach einer Zeichnung von Jean
Tinguely
Stoff auf Holz, Metall
60 x 60 x 5 cm
In
den 50er Jahren begann Tinguely kinetische Reliefs, Assemblagen und
nutzlose Maschinen zu entwerfen. Parallel dazu wuchs sein Interesse
für die Kombinationsmöglichkeiten der Elemente und für die Bewegung.
Auf einem quadratischen, schwarzen Untergrund, ähnlich dem schwarzen
Quadrat Malewitschs, sind weiße, geometrische Formen angebracht.
Ein
hinter dem Bildgrund versteckter Motor kann per Knopfdruck die Zeichen
um ihre Achse kreisen lassen. Sie verlassen ihre Positionen und werden
zufällig neu kombiniert. Das Kunstwerk wird durch die Bewegung neu definiert.
Da
es ständig wieder bewegt werden kann, existieren keine definitiven Festlegungen.
Dabei entstehen "unendliche Serien von Kombinationen, Begegnungen,Sichauflösen,
Sichwiederzusammenfinden, dauernder Wechsel." (Pierre Restany, 1959)
Weitere
Arbeiten in der Daimler Kunst Sammlung:
Jean Tinguely:
Méta-Maxi
Skulptur am Potsdamer Platz, Berlin
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