Sammlung Daimler
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New Zero

 
 

Ausstellungsansicht
Piero Manzoni / John Nixon
Henk Peeters
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Jesus Rafael Soto

   
 

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Martial Rayisse

   
         
   

 

Martial Raysse
Peinture lumière, o.J. (ca. 1965)
Leinwand, Neon auf Holz
verso vom Künstler: "pour Otto Hahn"
63 x 78 x 5,5 cm

Martial Raysses Werke entstanden aus dem Bedürfnis, ein Empfinden und Verständnis für die moderne Natur zu definieren, welches das tradierte Naturempfinden verließ.

"Raysse geht es nicht darum, ein der Landschaft oder einem Portrait ähnelndes Gemälde zu machen, sondern ein neues Substitut der Landschaft oder des Portraits zu erfinden: Foto, Fotokopie, Flocage, Papierausschnitte, Neon ... irgendetwas. Vorausgesetzt die Identität wird gebrochen und die Distanz zur Wirklichkeit vergrößert." (Otto Hahn, 1965)

Peinture lumière ist ein Vorzeigen einiger Grundbedingungen von 'Bildlichkeit': Form, Licht, Trägermaterial für Farbe. Diese werden ihres Inhalts und ihrer Bedeutung entledigt vorgeführt. Die leere Leinwand repräsentiert die Malerei als kategoriale Bestimmung, so wie das Neonlicht sowohl die Idee von Farbe als auch die Kriterien von Bildlicht/Beleuchtungslicht repräsentiert.

Raysse führt die Beschreibungsmethoden von Malerei als "individualisierte", pure und minimalistische Materialien vor, setzt Leinwand und Neon als Readymades ein.

 

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