Henk
Peeters
Weiße Federn, 1962
(restauriert 1998)
Federn auf Leinwand
80x75x4 cm
Kennzeichnend
für Peeters Materialreliefs sind das Rasterprinzip und ihre haptische
Qualität. Daran interessierte ihn das den Sinnen schmeichelnde, wie
Federn oder Watte.
"Ich
versuchte sinnliche Erfahrung gleichsam zu visualisieren (...) Ich will
den Leuten das Sehen beibringen, ihr Wahrnehmungsvermögen entwickeln...
Man könnte sagen, daß jemand, der sich Dinge anschaut, sie auch zu verstehen
beginnt." (Henk Peeters, 1964)
Das
Raster sollte dem Auge eine leichte Erfassbarkeit des Ganzen erlauben.
Die symmetrische Verteilung der Materialien auf dem Untergrund sollte
eine unendliche Fortsetzbarkeit der geometrischen Struktur auch außerhalb
des Reliefs suggerieren. Die Regelmäßigkeit des Rasters wurde durch
geringfügige materialimmanente Unterschiede gestört.
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