Sammlung Daimler
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Contemporary - Profil und Übersicht
Ausstellungen nach Termin
Die Sammlung: Profil und Aktivitäten
Skulpturenrundgang am Potsdamer Platz Publikationen

Februar 2001

 

Neuerwerbungen Armleder bis Zittel

John M Armleder, Daniele Buetti, Sylvie Fleury, Joseph Kosuth, Gerold Miller, Kirsten Mosher, Gerwald Rockenschaub, Ugo Rondinone, Franz Erhard Walther, Andrea Zittel

Gerold Miller, Sylvie Fleurie, Kirsten Mosher
Andrea Zittel
John M Armleder

   
 

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Franz Erhard Walther Gerwald Rockenschaub

   
         
   


Franz Erhard Walther (*1939 in Fulda/D - lebt in Hamburg)
Block Blau, 1993
Baumwollstoff

Gerwald Rockenschaub (*1952/A)
Color foil on Alucore, aluminium frame,
1999 Farbfolie auf Alucore, Aluminiumrahmen

Mit Franz Erhard Walther ist der führende Vertreter der frühen Konzeptkunst Europas mit exemplarischen Werken vertreten.

"Block Blau, eingebettet in die Werkgruppe der Configurations, versucht die Werkdefinition dem Betrachter zu überlassen.

Als Block auf der Wand: Bild und Körper zugleich. Der gesprengte Block artikuliert die Wand. Dabei der Bezug der Teile zu-einander und gleichzeitig zu den Proportionen der Wand. Die Anordnung der Teile wird durch beides bestimmt. Bei all dem soll und wird ‚Material' und ‚Werk' nicht zu unterscheiden sein.

Block Blau - Der Block auf der Wand als Lager.

Die Vorstellung des Gebrauchs. Farbe, Proportion, Material, die Fassung von Luft. Bild, plastisch. Im Kopf. Im Raum. In Maß und Material gebunden. Übergang. Der gesprengte Block wird die Wand artikulieren. Der gesprengte Block wandert über die Wände und spricht im Raum. Darauf bezogen Bild und Körper zugleich. Übergänge. Fragment. Das Werk in Kopf und Raum zugleich. Plastische Zeichnung." (F.E.W.)

 

Der ironische Rückgriff auf die Minimal Art, technische Aspekte und die Beschäftigung mit visuellen Codes aus der Alltagswelt stehen im Zentrum der neuen Serie der Farbfolien-Bilder Gerwald Rockenschaubs, aus der auch die für die Daimler Kunst Sammlung erworbene Arbeit stammt.

Am Computer entwickelt der Künstler "per Malprogramm abstrakte Motive, die als Datensatz eingelesen, mehrfarbig ausgestanzt und als plane Fläche auf Alucore aufgezogen werden. Was als Bild erscheint, beruht nicht länger auf Farbe als ursprünglichem Material, sondern ist bereits industriell vorfabriziert ... Das Bild ist Ausdruck einer visuellen Kultur, die sich nicht mehr unabhängig von elektronischen Kommunikationstechnologien und den entsprechenden Apparaten gestalten läßt. Das Medium Malerei ist sich selbst Code genug." (Harald Fricke)

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